Am Standort Neuwied betreibt die Marienhaus-Gruppe mit dem Marienhaus Klinikum St. Elisabeth und dem Haus St. Matthias ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit rund 734 Planbetten und tagesklinischen Plätzen. Damit ist es eines der größten Krankenhäuser im nördlichen Rheinland-Pfalz.
Die Klinik für Innere Medizin verfügt über insgesamt 120 Planbetten und eine interdisziplinäre Intensivstation mit Stroke-Unit. Sie wird im Kollegialsystem geführt und umfasst die Schwerpunkte Kardiologie mit Rhythmologie, Gastroenterologie mit Diabetologie, Schmerztherapie und Palliativmedizin, sowie eine Allgemeine Innere Medizin mit Schlaganfalleinheit. Es werden pro Jahr etwa 5.000 stationäre Patientinnen und Patienten betreut.
Die Klinik für Kardiologie, auch mit dem Schwerpunkt Elektrophysiologie, bietet die gesamte Diagnostik und Therapie von akuten und chronischen Erkrankungen des Herzkreislaufsystems. Im Mittelpunkt des Spektrums steht neben einer großen Funktionsabteilung (Schrittmacherambulanz, Echolabor, pulmologische Funktionsdiagnostik) die interventionelle Kardiologie mit zwei modernen (Herzkatheter-/EP-Laboren (24/7)) und einem umfangreichen Device-Programm.
Die Weiterbildung erfolgt auf der Grundlage eines gemeinsamen Konzeptes der Abteilungen für Gastroenterologie, Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin. Es besteht ein Rotationsplan, der die strukturierte Ausbildung sicherstellt. Die Chefärzte verfügen über Weiterbildungsermächtigungen für Innere Medizin und Allgemeinmedizin (Basis), Kardiologie, Gastroenterologie und Intensivmedizin (18 Monate). Es besteht die Teilnahme am Notarztdienst bzw. des Erwerbs der entsprechenden Fachkunde.
Das Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach ist akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Lehrkrankenhaus der Universität Maastricht.